Interview mit Herrn Al Ashram - externer Mitarbeiter in Frankfurt

Für unsere Interview-Serie haben wir unseren externen Mitarbeiter Mustafa Al Ashram zum Gespräch getroffen. 

 

 

Welchen beruflichen Background haben Sie, Herr Al Ashram?

Ich habe im Jahr 2015 meinen Bachelor im Bereich Wirtschaftswissenschaften erfolgreich abgeschlossen.

Wie sind Sie mit dem Thema Banking in Berührung gekommen?

Während meines Studiums habe ich ein 8-monatiges Praktikum in einer Privatbank in Damaskus absolviert. Ich habe dort die Abläufe einer Filiale kennengelernt - von der Tätigkeit am Schalter bis hin zur Beratung von Kunden. Nach dem Abschluss des Studiums fand ich dann auch eine Festanstellung in einer Bank und konnte an meine Erfahrungen aus dem Praktikum anknüpfen. 2015 bin ich dann nach Deutschland gekommen.

Welche Herausforderungen haben Sie seither gemeistert?

Ich habe zunächst Deutsch gelernt und konnte in verschiedenen Mini Jobs einen Einblick in die Arbeitswelt in Deutschland bekommen. An meine Erfahrung aus dem Banking anzuknüpfen war am Anfang nicht so einfach. Glücklicherweise erhielt ich die Chance, ein einjähriges Praktikum bei einer Bank in Frankfurt anzutreten. So erhielt ich Einblick in die Abläufe einer deutschen Bank, unter anderem im Bereich Kreditrisiko und dem Steuersystem hier. Nach dem Praktikum ging ich dann zu verschiedenen Zeitarbeitsfirmen, um mich mit der neuen Erfahrung für einen Job zu bewerben. Nach dem dritten Gespräch über Bankpower hat es dann auch geklappt und ich bin nun seit April im Investment Bereich einer deutschen Bank tätig.

Was für Unterschiede haben Sie im Berufsleben festgestellt?

Durch meine jetzige Tätigkeit bin ich erstmals mit dem Thema Kryptowährung in Berührung gekommen. Das ist in meinem Heimatland Syrien kein Thema im Banking und wirkt etwas fremd, weil man eine digitale Währung physisch nicht greifen kann. Bargeld und das traditionelle Bankgeschäft stehen in meinem Heimatland im Vordergrund. In meiner jetzigen Tätigkeit bin ich auch mit dem deutschen Steuersystem in Berührung gekommen. So viele Steuern wie hier gibt es bei uns nicht, da ist vieles einfacher.

Was gefällt Ihnen gut am aktuellen Job?

Mein Job ist nicht langweilig, ich kann vieles lernen. Ich habe 2 Vorgesetzte, die sich für mich engagieren und mir viel zeigen. Von den Kollegen wurde ich freundlich aufgenommen und wir verstehen uns gut. Außerdem gibt es hier richtig guten Kaffee.

Was für Ziele und Wünsche haben Sie für Ihre Zukunft?

Zur Zeit informiere ich mich und bereite mich darauf vor, an meiner beruflichen Ausbildung weiter zu arbeiten. Ich möchte gern noch meinen Master in Wirtschaftswissenschaften machen und hoffe, in Frankfurt einen Studienplatz zu bekommen. Bis es soweit ist, sammle ich weiter wichtige Erfahrungen im Banking.

 

 

Das Interview führte Michaela Schnabel -
Business Development Managerin bei Bankpower.