Jobprofil Risikomanager (gn)

Cyber­attacken, Rechts­streitig­keiten, hohe Inflations­raten, steigende Zinsen oder schwankende Ölpreise können Investments und Projekte von Unter­nehmen gefährden. Risiko­manager sollen nach Möglichkeit sicher­stellen, dass Gewinn-, Rendite- und Geschäfts­ziele realisiert werden können, indem sie Risiken identifizieren, einschätzen und priorisieren.

Portrait einer junge Frau im Business Look mit Headset
Portrait einer junge Frau im Business Look mit Headset

Risikomanager (gn) und ihre Aufgaben

Im Risiko­manage­ment Karriere zu machen bedeutet Risiken zu erkennen, zu analysieren, zu bewerten, zu über­wachen, zu steuern und zu kontrollieren. Dabei können Risiken negativ, aber auch positiv sein und eine Chance darstellen. In ihren Jobs arbeiten Risiko­manager mit Daten, Statistiken, spezieller Simulations­software und wissen­schaft­lichen Veröffent­lichungen. Sie erstellen Reportings und Ratings und beraten die verschie­denen Fach­bereiche sowie die Geschäfts­führung. Risiko­manage­ment-Jobs findet man beispiels­weise bei einer Bank oder Versicherung.

Ausschnitt eines jungen Mannes mit Headset, der in einen Laptop blickt
Ausschnitt eines jungen Mannes mit Headset, der in einen Laptop blickt

Wie Sie Risiko­manager (gn) werden

Die meisten Arbeit­geber erwarten für die Risiko­manage­ment-Karriere ein abge­schlossenes betriebs­wirt­schaft­liches oder wirtschafts­wissen­schaftliches Studium. Einige Hoch­schulen bieten auch Studien­gänge wie „Risk Management” an. Ebenso ist Wirtschafts­mathe­matik für angehende Risiko­manager ein geeignetes Studien­fach. Aber auch Bank­kauf­leuten ist mit entsprech­enden Qualifi­kationen ein Quer­einstieg ins Risiko­manage­ment möglich. Sie sind bereits Risiko­manager*in oder möchten es werden? Dann schauen Sie sich doch gleich hier unsere Stellen­angebote an.

Wichtige Fakten zum Beruf

Welchen Schulabschluss brauche ich, wie viel Einkommen ist während und nach der Ausbildung drin und wie stehen die Karriere­chancen? Hier erfahren Sie mehr.

Voraussetzungen

In der Regel wird von Risiko­managern ein abge­schlossenes Studium an einer Fach­hoch­schule oder Universität sowie eine gewisse Affinität zur Mathe­matik voraus­gesetzt. Häufig kommen Risiko­manager als Quer­ein­steiger aus den Bereichen Controlling, Reporting, Qualitäts­management, Revision oder Finanzen.

Gehaltsaussichten

Das Gehalt von Risiko­managern wird durch Branche und Unter­nehmens­größe, Berufs­erfahrungen und eine mögliche Tarif­bindung bestimmt. Im Allgemeinen ist das Einkommen in diesem anspruchs­vollen Berufs­feld über­durch­schnittlich hoch und liegt bei ca. 60.000 - 100.000 Euro brutto pro Jahr. Je nachdem, ob es sich um eine Versicherung oder Bank handelt, fällt das Gehalt im Risiko­manage­ment unter Umständen unter­schiedlich aus. 

Weiterbildung und Karriere im Risiko­management

Risikomanagern und Risiko­manager­innen bieten sich verschiedene Weiter­entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, beispiels­weise in eine verant­wortungs­volle Abteilungs­leiter­position. Ihre Aussichten sind sehr gut, auch weil Risiko­manager nicht von Filial­schließungen oder ähnlichen Entwicklungen betroffen sind.

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WEITERE BERUFSBILDER
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