Was macht ein Vermögensberater (gn)?

Vermögens­berater gelten als Allrounder in der Finanz­beratung und -vermittlung. Viele Quer­einsteiger ergreifen diesen Beruf, um in der Finanz­branche Fuß zu fassen. Bei Banken werden die Kompe­tenzen von Vermögens­beratern vor allem in der Beratung von Kunden und Unter­nehmen geschätzt. Auf Grund­lage ihrer Beratung empfehlen Vermögens­berater dem Kunden Produkte aus dem Banken-, Versicherungs-, und Bauspar­kassen­portfolio aus einer Hand an. Dies unter­scheidet einen Vermögens­berater beispiels­weise von einem traditionellen Bank- oder Versicherungs­berater.

Portrait einer junge Frau im Business Look mit Headset
Portrait einer junge Frau im Business Look mit Headset

Vermögensberater (gn) und ihre Aufgaben

Für eine gute Zusammen­arbeit erfragen und bewerten Vermögens­berater zunächst die finanziellen Voraus­setzungen, Lebens­umstände und Ziele ihrer Kunden. Dann haben Vermögens­berater die Aufgabe, für den Kunden bedarfs­gerechte und individuelle Lösungen zu erarbeiten und ihm Finanz- oder Versicherungs­produkte zu verkaufen. Dazu sollten sie stets mit aktuellen recht­lichen Rahmen­bedingungen, staatlichen Zulagen und steuer­lichen Vorteilen vertraut sein.

Ausschnitt eines jungen Mannes mit Headset, der in einen Laptop blickt
Ausschnitt eines jungen Mannes mit Headset, der in einen Laptop blickt

Wie Sie Vermögens­berater (gn) werden

Für den Beruf des Vermögens­beraters gibt es keine eigene Ausbildung. Viele Vermögens­berater und Vermögens­beraterinnen sind aus früheren Tätig­keiten im Finanz­wesen in den Beruf hinein­gewachsen oder als Quer­einsteiger. Seit 2013 müssen Vermögens­berater einen sogenannten „Sach­kunden­nachweis” für Finanz­vermitt­lungen erbringen und dafür eine IHK-Prüfung ablegen. Sie sind bereits Vermögens­berater*in oder möchten es werden? Dann schauen Sie sich doch gleich hier unsere Stellen­angebote an.

Wichtige Fakten zum Beruf

Welchen Schulabschluss brauche ich, wie viel Einkommen ist während und nach der Ausbildung drin und wie stehen die Karriere­chancen? Hier erfahren Sie mehr.

Voraussetzung

Eine erfolgreich absolvierte Ausbildung zum Bank­kauf­mann oder zur Bank­kauf­frau sowie Versicherungs­kauf­mann oder Versicherungs­kauf­frau ist eine gute Voraus­setzung für angehende Vermögens­berater, denn eine eigene Ausbildung für den Beruf gibt es nicht. Außerdem eignen sich wirtschafts­wissen­schaftliche Studien­gänge, um später als Vermögens­berater tätig zu werden.

Vermögensberater und Gehalt

Branche und Unter­nehmens­größe, Berufs­erfahrungen und eine mögliche Tarif­bindung bestimmen das Gehalt von Vermögens­beratern. Im Durch­schnitt liegt das Einkommen bei ca. 65.000 Euro brutto pro Jahr. Das Gehalt kann aufgrund von Provisions­regelungen, individuellen Verein­barungen und eigenem Verhand­lungs­geschick jedoch auch deutlich höher ausfallen.

Weiterbildung und Karriere

Durch zusätzliche aufbauende Studien­gänge, verschiedene Fortbildungs­möglich­keiten und weiter­gehende Qualifika­tionen können Vermögens­berater ihre Chancen auf dem Markt und ihre Erfolge beim Kunden verbessern.

Der Banking und Finanzbereich hat viele interessante Berufsbilder

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