Leichtere Karriere mit Personal Branding

Mit Personal Branding ein positives Image aufbauen und die eigene Person "vermarkten". Das geht besonders gut über soziale Medien und digitale Netzwerke.

Auf einem Holztisch liegen eine Text-Karte, Brille und Paperclip

Der Aufbau und die Pflege von Marken beschränken sich im digitalen Zeitalter längst nicht mehr nur auf Produkte und Unternehmen. Jeder Arbeitnehmer und jede Arbeit­nehmerin kann sich gezielt positionieren und so beeinflussen, wie er oder sie wahr­genommen wird. Darin liegt eine Chance, auch die eigene Karriere geschickt anzukurbeln.

Wer seine "Personal Brand", also seine unverwechsel­bare persönliche Marke, bereits gefunden hat, hat es leichter im Job und auch im Privaten. Wer noch auf der Suche ist, findet hier wertvolle Tipps für den Aufbau der eigenen persönlichen Marke. Das hilft Ihnen dabei, von Personal­verantwort­lichen in Unter­nehmen leichter gefunden zu werden. Wir haben ein paar Tipps für Sie, für Ihr Personal Branding:

Was ist beim Personal Branding besonders wichtig?

Beim Aufbau der Personal Brand steht der Mensch mit seinen Fähig­keiten im Fokus. Dabei ist es ganz entscheidend, authentisch zu sein und keine künstliche Identität zu erschaffen. Das gilt besonders für den Spagat zwischen Beruf und Privat­leben. Wer es dennoch versucht, brennt auf Dauer aus. Seien Sie besser ehrlich zu sich selbst.

Wie finden Sie Ihre Personal Brand?

Hierfür sollten Sie zuallererst überlegen, was Sie von anderen abhebt. Versuchen Sie, Antworten auf diese Fragen zu finden:

  • Wo liegen Ihre Stärken?
  • Was können Sie besser als andere?
  • Wodurch unterscheiden Sie sich?
  • Was macht sie besonders?

Überlegen Sie, mit welchen Fähig­keiten Sie sich von der Masse abheben können und was Sie dadurch besonders macht. Das kann eine zweite Sprache sein, mit der Sie aufge­wachsen sind, oder Ihr ehren­amtliches Engagement als Fußball­trainer*in oder in der Nachbar­schafts­hilfe. Auch besondere sportliche Leistungen oder handwerk­liches Geschick sind Stärken, die für Ihre zukünftigen Arbeit­geber interessant sein können. Um Ihre Stärken heraus­zufinden, brauchen Sie ein bisschen Zeit. Fragen Sie auch Freunde und Familien­mitglieder, was sie an Ihnen schätzen. Sie kennen sich am besten und sehen Stärken, die Ihnen vielleicht als selbst­verständlich erscheinen.

Wenn Sie Antworten auf diese Fragen gefunden haben, können Sie gezielt Ihre Personal Brand aufbauen. Belegen Sie Ihre Expertise durch Beiträge auf Ihrem Facebook- oder Instagram-Profil, geben Sie unter Blog-Posts Kommentare ab, stellen Sie Ihre Videos auf YouTube online. Eine gute Ansprech­­partnerin kann auch die Lokal­zeitung in Ihrer Heimat­stadt sein. Hier suchen die Redakteure immer mal wieder Menschen, Vereine oder Organisationen, die sie vorstellen können.

Wen möchten Sie erreichen?

Damit Sie sich nicht verzetteln, überlegen Sie gut, wen Sie erreichen wollen. Wer gehört zu Ihrer Ziel­gruppe? Möchten Sie, dass Ihre Expertise einem breiten Publikum bekannt wird oder sollen vor allem Recruiter auf Sie aufmerksam werden? Recruiter suchen Kandidat*innen vor allem nach Qualifikationen und Kompetenzen aus. Deshalb ist ein eigenes Profil auf digitalen Netzwerk­plattformen wie Xing oder LinkedIn hilfreich. Hier können Sie sich gezielt von Mitbewerber*innen auf dem Arbeits­markt abheben, wenn Sie Ihre Stärken hervorheben.

Kreidetafel mit gemalten Glühbirnen und dem Text "Nutze Dein Potential!"

Knüpfen Sie neue Kontakte und suchen Sie auf den Social-Media-Plattformen nach Gruppen, in denen sich Ihre Ziel­gruppe tummelt. Dort können Sie Beiträge verfassen, teilen oder kommentieren. Bieten Sie proaktiv Hilfe an. Seien Sie vor allem regel­mäßig aktiv. Wenn Sie nicht so viel Zeit haben, ist das gar nicht schlimm. Besser ein bis zweimal die Woche kurz etwas posten, als wochen­lang gar nichts.

Investieren Sie Zeit, um sich selbst zu vermarkten. Es lohnt sich!