Berufseinstieg im Finanz­sektor: 5 Tipps für Absolventen

Sie stehen als Absolvent vor dem beruflichen Schritt in die Finanzwelt. Die Auswahl der Bank, Versicherer oder Finanzdienstleister ist groß. 5 Tipps für den Karrierestart.

Junger Mann im Business Look mit Bart und Brille, freundlich in die Kamera blickend

Sie haben gerade Ihre Ausbildung beendet – als Bank­kauf­mann bzw. Bank­kauffrau, im Versicherungs­wesen oder in einem anderen Beruf im Finanz­sektor – sind umgestiegen oder stehen allgemein als Young Professional vor dem Schritt in die Finanzwelt. Was nun?

Die vielen Alternativen und möglichen Karriere­pfade auf dem Arbeits­markt können nicht nur verwirren, sondern auch die Entscheidung erheblich erschweren, bei welcher Art von Bank, Versicherer, Finanz­dienst­leister oder anderem Unternehmen man sich bewerben und welches Arbeitsmodell man antreten möchte. Damit Ihnen die Orientierung leichter fällt, haben wir für Sie fünf Tipps für den Berufs­einstieg im Finanz­bereich zusammen­gestellt.

5 Tipps für den Berufs­einstieg

Tipp 1: Pflegen Sie Ihre Social Media-Präsenz

Die Wege zu Bewerbung und Job sind längst über die klassisch veröffentlichte Stellen­anzeige hinaus­gewachsen und werden immer vielfältiger. Neben Bewerber­pools und Jobportalen sind soziale Netzwerke wie LinkedIn oder XING wichtige Tools für HR-Fachleute und Recruiter. Daher ist es unbedingt ratsam, dort ein voll­ständiges und aktuelles Profil zu pflegen:

  • Füllen Sie die Felder über Ihren Werde­gang aus und fügen Sie den wichtigsten Stationen Beschreibungen hinzu.
  • Nutzen Sie ein aktuelles und professionelles Foto.
  • Machen Sie von Zusatz­funktionen Gebrauch, z. B. Headerbild, Angabe eines Mottos, etc.
  • Befüllen Sie Ihr Portfolio, wenn dies für Ihren Bereich relevant ist

Selbst wenn Sie nicht direkt in den sozialen Medien einen Job finden oder er Ihnen angeboten wird, ist dieser Punkt relevant, denn potenzielle Arbeitgeber stellen in der Regel Internet­recherchen über Kandidaten an, bevor sie sie zu einem Gespräch einladen oder ihnen ein Angebot unterbreiten. Da macht ein sorgfältig gepflegter Social-Media-Auftritt einen guten Eindruck!

Tipp 2: Nehmen Sie direkten Kontakt mit Recruitern auf

Der erste Impuls vieler Absolventen ist es, selbst auf die Suche nach Stellen­anzeigen zu gehen und sich direkt bei Unternehmen zu bewerben. Darüber hinaus besteht aber auch die Möglichkeit, sich an eine Recruiting­firma zu wenden. Am besten wählen Sie eine Firma mit guter Reputation und Erfahrung im Finanz­sektor und senden dort Ihre Bewerbung ein. Ist Ihr LinkedIn- oder XING-Profil gepflegt, bietet sich der Kontakt über Social Media natürlich an.

Recruiter sind stets froh über qualifizierte Kandidaten und Kandidatinnen, kennen den Markt und sind auf die Vermittlung zwischen Bewerber*innen und Unternehmen spezialisiert. Selbst wenn nicht sofort eine Stelle für Sie offen ist, können Sie künftig kontaktiert werden, sobald eine für Sie relevante Vakanz entsteht. So arbeiten die Personalberater quasi im Hintergrund für Sie und finden passende Angebote, ohne dass Sie aktiv viel dafür tun müssen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie den Einstieg in den Finanz­sektor schaffen, kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich von den Bankpower-Recruitern beraten. Eine Übersicht über unsere Ansprechpartner vor Ort inklusive Kontakt­daten finden Sie hier.

Tipp 3: Pflegen Sie Beziehungen zu ehemaligen Kommilitonen und Lehrenden

In Ausbildung, Studium und der ersten Arbeits­stelle werden oftmals langjährige Freund­schaften geschmiedet. Halten Sie nach Ihrem Abschluss auf jeden Fall den Kontakt zu anderen Auszubildenden, Studenten, Lehrenden und Ausbildern. Dadurch erhalten Sie nicht nur die Freundschaft, sondern pflegen auch wichtige Netzwerke, die Ihnen in Ihrer beruflichen Laufbahn weiterhelfen können. Zuweilen ergibt sich aus einem solchen Netzwerk eine Job­möglichkeit. In jedem Falle ist der Austausch mit Personen aus Ihrem eigenen und fremden Fachgebieten im Arbeits­alltag überaus nützlich, generiert Ideen und hilft, Probleme zu lösen.

Achten Sie darauf, diese Beziehungen kontinuierlich zu pflegen. Ein Gruß, eine Einladung zum Kaffee oder ein nützlicher Link kommen deutlich besser an, als wenn Sie sich immer nur dann melden, wenn Sie etwas brauchen.

Tipp 4: Erwägen Sie die Vorteile von Zeitarbeit

Drum prüfe, wer sich ewig bindet… Ganz so lang dauern Arbeitsverträge in der heutigen Zeit freilich nicht an, aber dennoch ist der Gedanke, sich sofort nach der Ausbildung an ein einziges Unternehmen zu binden, für viele Absolventen abschreckend.

Zeitarbeit – auch Arbeitnehmer­überlassung genannt – ist eine sehr gute Alternative. Hierbei werden Sie nicht von einem Unternehmen, sondern von einem Personal­dienst­leister eingestellt und in verschiedenen Positionen eingesetzt. Das hat drei signifikante Vorteile:

  • Sie sammeln Erfahrung in verschiedenen Unternehmen und lernen in kurzer Zeit mehrere Unternehmens­kulturen, Prozesse und Inhalte kennen.

  • Anstatt sich sofort langfristig festzulegen, bleiben Sie flexibel und können verschiedene Aufgaben­bereiche und Branchen ausprobieren. In der Orientierungs­phase nach dem Abschluss kann dies ausschlag­gebend für die Wahl der passenden Laufbahn sein.

  • Sie sparen sich den Aufwand, selbst Unternehmen aufzusuchen und sich immer wieder selbst zu bewerben. Da Sie vom Personal­dienst­leister vermittelt werden, übernimmt dieser die Prozesse für Sie.

Machen Sie noch heute den ersten Schritt und finden Sie heraus, welchen Gewinn Sie aus einem Zeitarbeits­verhältnis im Finanz­sektor ziehen können – Kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich von Bankpower beraten.

Tipp 5: Machen Sie sich ein klares Bild von Ihren Wünschen und von sich selbst

„Wenn du nicht weißt, wo du hinwillst, ist es egal, welchen Weg du einschlägst“, sagt die Grinsekatze aus Alice im Wunderland. Damit Sie nicht planlos in Ihre Finanz­karriere starten, brauchen Sie ein klares Ziel. Das muss zu Anfang nicht gleich langfristig oder gar starr sein. Es reicht zu wissen, wo Sie in den nächsten Jahren hinwollen, ob Sie gewisse Aufgaben­bereiche ausprobieren möchten oder was Sie sich von Ihrem potenziellen Arbeitgeber wünschen. Je deutlicher das Bild von Ihrem Wunsch­beruf, desto aktiver und gezielter können Sie darauf zusteuern.

Parallel dazu ist es wichtig, dass Sie ein klares Bild von sich selbst und Ihren Stärken haben. Legen Sie sich einen „elevator pitch“ zurecht, das heißt eine Handvoll Sätze, die Sie jederzeit nennen können, wenn Sie zum Beispiel in einem Aufzug vom Chef oder einem Kollegen gefragt werden, wer Sie sind und was Ihre beruflichen Ziele sind.

Passen Sie dabei auf, dass Sie vor lauter Begeisterung keine Luft­schlösser bauen. Ein guter und verlässlicher Personal­vermittler kann Ihnen dabei helfen einzuschätzen, welche Ziele realistisch sind und zu Ihnen passen. Lassen Sie sich hierzu unverbindlich von Bankpower beraten und erfahren Sie mehr über Ihre Möglichkeiten.

So gelingt der Berufs­einstieg mit Bankpower

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